Historie

2007/03 Insgesamt wurden in einem Jahr 1,8 Mio. Tonnen Elektroschrott gesammelt, dass entspricht einem voll beladenen Güterzug mit einer Länge von Flensburg bis München.
2007/03 Das ElektroG ist in Deutschland seit einem Jahr in Kraft. Einige Anfangsschwierigkeiten sind behoben, es gibt dennoch häufig Abstimmungsprobleme zwischen den Beteiligten (Herstellern, Entsorgungsunternehmern und der EAR) und somit Bedarf zur Harmonisierung. Es gibt noch keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen innerhalb der EU.
2007/01 Die Kostenverordnung wird novelliert. Es sind Schwellenwerte eingeführt worden, die für ca. 4% der Hersteller eine Befreiung von Teilen der Gebühren bedeuten. Hierfür muss ein Antrag gestellt werden. Die Kostenverordnung und die Novelle hierzu finden Sie bei uns im Downloadbereich.
2006/12 Das Bundesumweltministerium plant eine Gebührensenkung für die Stiftung EAR. Es soll zudem eine Kleinstmengenregelung eingeführt werden, um kleine Hersteller zu entlasten. Hintergrund sind die für alle gleich hohen Registrierungskosten in Relation zu den geringen Mengen an in Verkehr gebrachten Geräten.
2006/11 Es wird eine Petition gegen die EAR-Gebühren gestartet. Überwiegend Mittelstandsunternehmen klagen über eine überproportionale Kostenbelastung, vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen, die nicht im Verhältnis zu den wirtschaftlichen Erträgen stehe.
2006/10 Es werden zunehmend Fälle von Wertstoffdiebstahl gemeldet, vor einigen öffentlichen Sammelstellen werden Polizeikontrollen durchgeführt.
2006/09 Erste Abmahnungen werden durch registrierte Hersteller gegen Hersteller ausgesprochen, die nicht gesetzeskonform (fehlende Registrierung und somit keine Abholung von Containern) handeln und hierdurch Wettbewerbsvorteile erzielen.
2006/07 Ab Juli 2006 gelten die Stoffverbote gemäß §5 ElektroG. Ausgenommen von den Stoffverboten sind die Elektrogeräte der Kategorien 8 und 9.
2006/06 Mittlerweile sind bereits 18.000 Container im Rahmen des ElektroG abgeholt worden.
2006/05 Bisher sind ca. 7.500 Container abgeholt, das sind ca. 400 Container jeden Werktag. Es stehen nicht genügend Container zur Verfügung, die Kapazitäten bei den Logistikern sind sehr knapp. Viele der Container stehen auf Entsorgungshöfen und sind nicht verfügbar bis genügend Geräte in der entsprechenden Kategorie gesammelt sind.
2006/04 Viele Bürger und Unternehmen haben seit längerem gesammelte Elektroaltgeräte (EAG) gebündelt abgegeben. Die Menge an Rückgaben nimmt seitdem wieder ab. Häufige Pannen bei der Rücknahme von B2C-Geräten an den öffentlichen Sammelstellen (ÖRE). Insbesondere die Koordination der Bereitstellung und Abholung von Containern bereitet Schwierigkeiten. Die Komplikationen mit den Abhol- und Bereitstellungsanordnungen sind zentraler Kritikpunkt gegenüber dem Elektroaltgeräteregister (EAR). Diese widerspricht den Beschuldigungen. Die Abstimmung aller Beteiligten (Hersteller, Entsorger, Logistiker und die EAR) verbessert sich jedoch kontinuierlich.
2006/03 Endtermin (endgültig): Ab dem 24.03.2006 müssen alle Elektrogeräte mit dem Symbol der durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet sein.
2005/11 Endtermin: zu diesem Termin müssen alle Hersteller registriert sein. Im B2C-Bereich müssen Behälter auf den öffentlichen Sammelstellen zur Verfügung gestellt und die Inputmengen an die EAR gemeldet werden. Im B2B-Bereich müssen die Hersteller ihren Kunden ?eine geeignete Möglichkeit zur Rückgabe? bieten. Die Pflicht zur gesetzeskonformen Kennzeichnung der Produkte wird durch eine Übergangsfrist von 6 Monaten auf den 24.03.2006 verlängert.
2005/03 Einrichtung der gemeinsamen Stelle (Stiftung Elektroaltgeräteregister, EAR) durch Hersteller und dem Branchenverband Bitkom